Preisverfall bei Display-Werbung

Dezember 12, 2009

Im Jahr 2009 sind laut Matthias Ehrlich, Vorstand United Internet Media AG, die Preise für Display-Werbung zwischen 25 und 30 Prozent gesunken. Für 2010 rechnet er mit  weiter sinkenden Preise zwischen 15 und 25 Prozent. Ursache dafür sehen viele Medienmanager in der Verhandlungsmacht der großen Mediaagenturen. Im Jahr 2009 betrug der Online-Werbemarkt netto etwa 2,3 Milliarden Euro. Der Anteil von Suchmaschinen beträgt daran ca. 1,5 Milliarden Euro.

Matthias Ehrlich vertritt die Meinung, das Werbung auch wirkt, wenn man nicht darauf klickt. Display-Werbung kümmere sich um das erste “A” und das “I” der alten AIDA-Formel (Attention, Interest, Desire, Action). Der Fokus beim Keyword-Advertising liege dagegen beim letzten A. Durch den großen Erfolg des Keywod-Advertising schauen allen noch nur auf das letze A.  Es sei falsch, Display-Werbung mit Keyword-Advertising zu vergleichen. Bei Display-Werbung im Internet gelten die gleichen Mechanismen wie bei der klassichen Print-Werbung.

Quelle: HORIZONT 49/2009 vom 3. Dezember 2009, Seiten 1 & 4


Erfolgsfaktor Klickrate greift zu kurz

Oktober 1, 2009

„Branding Supports Performance“ heißt eine aktuelle Analyse von Tomorrow Focus in Kooperation mit CEWE Fotobuch und Booming. Sie  kommt zu dem Ergebnis, dass die ausschließliche Bewertung einer Online-Display-Kampagne auf Basis der Klickrate nicht richtig ist.

Online-Display-Werbung führt auch zu einem Branding-Effekt durch Aufbau von Markenbekanntheit und Markenimage. Außerdem beeinflusst sie den Traffic auf der Website des Werbungtreibenden und führt zu einer deutlichen Steigerung der Suchanfragen in Google. Damit geht eine Steigerung der Klick- und Conversion-Rate der AdWord-Kampagne als auch eine langfristige Steigerung der Post-View-Conversions einher.

Weitere Erläuterungen sind im Blog von Booming zu finden.

Quelle: Studie „Branding Supports Performance“ der TOMORROW FOCUS Portal GmbH in Kooperation mit CEWE Fotobuch und Booming GmbH