Mobile Marketing: Statistik-Sammlung & Trends

Januar 4, 2013

Cathy Boyle, Senior Analyst bei eMarketer, hat die Präsentation eines Webinar zum Thema Mobile Marketing Trends veröffentlicht.

Das Dokument ist in erster Linie eine brauchbare Aufbereitung vieler eMarketer Statisitiken und Charts zum ThemaMobile Marketing – aggregiert in einem einzigen Dokument.

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SEO Rankingfaktoren 2011: Aktuelle Umfrageergebnisse und Checklisten

Mai 8, 2011

SEO Rankingfaktoren 2011: Rand Fishkin von SEOmoz hat erste Erkentnisse seiner diesjährigen SEO-Umfrage veröffentlicht. Die Ergebnisse deuten teilweise auf erhebliche Verschiebungen der Rankingfaktoren bei Google hin.

In diesem Zusammenhang ist auch ein aktueller SEO-Artikel von Gründerszene.de interessant. Dieser Artikel beschreibt, wie angeblich bei den Samwer Brüdern SEO betrieben wird.

Unübersichtlich, aber sehr umfangreich und ziemlich aktuell ist die SEO-Checkliste von Vaughn Aubuchon.

Die Rankingfaktor-Übersicht des Search Engine Journals aus 2010 ist auch interessant. Das gilt auch für die im Jahr 2010 vom IAB Switzerland erstellten Ranking-Kriterien, die ebenfalls auf einer Umfrage basieren. Sonja Gottschalk hatte dieses IAB-Ranking dann in einem SEO-Poster visualisiert.

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Erfolgsfaktoren von Social Media Marketing

Dezember 12, 2010

Die Marktforscher von Firefly Millward Brown eruieren in einer aktuellen Studie die Erfolgsfaktoren von Social Media Marketing. Es zeigt sich, dass viele Unternehmen Social Media noch nicht strukturell in ihrer Organisation verankert haben. Häufig gibt es keinen dezidierten Ansprechpartner. Social Media passt oft nicht zu den bisher gängigen Strukturen und Ansätzen der Markenkommunikation.

Einige Marken befürchten, dass ihnen die passenden Inhalte für Social Media fehlen, andere geben an, ihnen mangele es am grundsätzlichen Verständnis für Nutzer, Plattformen und Verhaltensregeln in sozialen Netzwerken.  

Zwei typische Herangehensweisen haben sich herausgebildet, die sich beide negativ auf die Marke auswirken können:

1. Entzieht sich eine Marke Social Media, kann sich dies negativ auf Aktualität und Relevanz für bestimmte Zielgruppen auswirken.

2. In sozialen Netzwerken ohne entsprechende Kenntnisse aktiv zu sein, kann große Probleme hervorrufen. Dies gilt insbesondere, wenn traditionelle Marketingansätze auf Social Media übertragen werden.

Grundsätzlich fordern User in sozialen Netzwerken, dass sich Marken ähnlich wie befreundete Kontakte verhalten. Marken, die zum Beispiel auf Facebook aktiv sind, sollten User nicht in ihrem Nutzungsverhalten beeinträchtigen, indem sie beispielsweise Werbung schalten, die lediglich den Eindruck erweckt, man wolle Usern Produkte oder Leistungen aufzwängen bzw. sie zum Kauf animieren wie beim Online Shopping.  Es geht vielmehr um nachhaltiges Interesse und belastbare Beziehungen.

User werden extrovertierter, sie teilen mehr über ihre Persönlichkeit im Social Web mit – „too much information“ gibt es nicht mehr. Im Gegensatz dazu werden sie zunehmend sensibler im Umgang mit Daten wie Geburtsdatum oder Postanschrift. Der Grund: User haben Angst von Werbetreibenden ausgenutzt zu werden, wenn sie derartige persönliche Informationen preisgeben.

Für Marken im Bereich Social Media konnten drei Erfolgsfakotren identifiziert werden:

  • Agieren Sie als Freund, nicht als Unternehmen im Social Web
  • Bauen Sie Beziehungen zu Konsumenten auf, versuchen Sie nicht Ihre Produkte und Leistungen zu verkaufen.
  • Stichwort Struktur – denken Sie an Communities, nicht an eine typische Shopping-Plattform.

Für die Studie wurden Personen zwischen 18 und 50 Jahren aus 15 Ländern (Australien, Brasilien, China, Indien, Indonesien, Kolumbien, Niederlande, Singapur, Spanien, Südafrika, Thailand, Tschechische Republik, UK, USA und Vietnam) befragt und entsprechend ihrer Nutzung von Social Media (hoch vs. gering) in zwei Gruppen unterteilt. Die Rekrutierung fand sowohl online als auch offline statt.

Quelle: Firefly Millward Brown

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Facebook-Studie: Abnehmendes Interesse bei Teenagern?

Juli 11, 2010

Pausenlos werden Statistiken und Studien über die wachsende Bedeutung und zunehmende Nutzung von Facebook veröffentlicht. Die Onlinespiele Website roiworld hat nun ein Umfrageergebnis veröffentlicht, das auch kritische Punkte enthält. Für die Studie „Teens and Social Networks“ wurden im April 2010 ingesamt 600 Teenager im Alter von 13 und 17 befragt. Neben vielen zu erwartenden Ergebnissen gibt es auch einige Überraschungen.

Bei 19% der Teenager mit Facebook-Profil sank nach eigenen Angaben die Facebook-Nutzung. Bei 68% derjenigen Teenanger mit sinkender Facebook-Nutzung trat dieser Effekt  in den letzten 6 Monaten ein.

Besonders interessant sind die Gründe, weshalb die Facebook-Nutzung bei knapp 19% der Teenager gesunken ist:

  • Interesse verloren, es ist langweilig (45%)
  • Besuche bevorzugt andere Websites (28%)
  • Zu viele Mitteilungen (27%)
  • Viele/alle meiner Freunde benutzen kein Facebook (21%)
  • Möchte nicht mehr alle Aktivitäten verfolgen müssen (21%)
  • Zu viele Anzeigen (20%)
  • Konnte nicht die Leute finden, die ich kenne (18%)
  • Die meisten meiner Freunde nutzen andere Netzwerke (16%)
  • Andere Netzwerke sind besser (16%)
  • Facebook hat nicht die Features die ich möchte (16%)
  • Meine Eltern sind Facebook beigetreten (16%)
  • Facebook ist nichts mehr Neues (14%)
  • Zu viele Erwachsene / ältere Leute (14%)
  • Möchte nicht, das Leute meine privaten Sachen sehen (13%)
  • Ich mag die von Facebook eingeführten Änderungen nicht (12%)
  • Ich mag die Leute nicht, die ich getroffen habe (11%)
  • Zu viele jüngere Leute (7%)
  • Andere Gründe (5%)

Passend dazu einige aktuelle Aussagen von Zukunftsforscher Matthias Horx, der in einem gerade erschienenen Artikel erklärt, dass von Facebook “ in fünf bis sechs Jahren kein Mensch mehr reden“ wird und sehr skeptisch gegenüber sozialen Netzwerken eingstellt ist: „nur soziale Verlierer“ werden in sozialen Netzwerken verbleiben. Ich persönlich sehe das nicht so kritisch, aber im Moment wird Facebook schon äußerst stark „gehypt“.

Die weiteren Ergebnisse der Studie sind nicht ganz so überraschend, aber dennoch aufschlussreich:

  • 90% der Teenaager haben mindestens ein Profil auf Social Networking Sites.
  • Facebook ist die führende Social Networking Site bei Teenagern.
  • 78% der Teenager haben ein Profil auf Facebook.
  • Der typische „Online-Teenager“ in den USA ist etwa 2 Stunden im Internet und davon durchschnittlich zu 80% in Social Networks.
  • 43% der der Teenager mit Social Network Nutzung haben bereits Geld in Social Networks ausgegeben.
  • Von Teenagern die Geld in Social Networks ausgegeben habe, haben 16% virutelle Geschenke und 35% virtuelle Spielgegenstände gekauft
  • 81% der Facebook Nutzer spielen Facebook Games
  • 31% der Facebook-Spieler verbringen mehr als 50% ihrer Zeit auf Facebook zum Spielen
  • Spieler auf Facebook & Co verbringen mehr als 6 Stunden pro Woche mit Spielen – deutlich mehr als auf traditionellen Spiele-Websites.

Quelle: Teens & Social Networks Study

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Online-Werbung wächst 2009 um 10 Prozent

September 27, 2009

Der Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. bestätigt seine Anfang diesen Jahres getroffene Prognose. Demnach wird das Bruttowerbevolumen der Online-Werbung in 2009 um 10 Prozent auf über vier Milliarden Euro zulegen und zeitgleich seinen Marktanteil weiter ausbauen. Bei den 10 Prozent handelt es sich allerdings um einen Bruttowert. Netto wird das Wachstum zwei bis drei Prozent betragen.

Laut aktueller OVK-Prognose würde somit Online-Werbung Platz drei hinter klassischer TV und Zeitungswerbung einnehmen:

TV-Werbung:  36,7%
Zeitungswerbung: 21,9%
Online-Werbung: 16,6%
Publikumszeitschriften (14,1%)  /  Fachzeitschriften (1,7%): 15,8%

Ebenfalls interessant: Der Bereich der Bewegtbild-Werbung konnte im ersten Halbjahr 2009 um 263,7 Prozent, Wallpaper um 38,6 Prozent, Skyscraper um 28,1 Prozent und Super Banner (Leaderboard) um 9,7 Prozent zulegen – jeweils verglichen mit dem Vorjahreszeitraum.

Der komplette OVK Online-Report 2009/02 ist als PDF-Dokument erhältlich unter http://www.ovk.de.

Quelle: BVDW


E-Commerce in Deutschland: Platz 4 im EU-Vergleich

Mai 23, 2009

42 Prozent der Bundesbürger haben gemäß BITKOM im vergangenen Jahr im Internet eingekauft. Damit liegt Deutschland im EU-Vergleich auf Platz vier hinter Großbritannien, Dänemark und Niederlande. Die gute Versandlogistik, kurze Lieferzeiten und hoher Verbraucherschutz (Rückgabe von Waren innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen) sind die Erfolgsbasis für Deutschland. Zudem besteht eine starke Korrelation zwischen der Art des Internet-Anschlusses und der Bereitschaft im Internet einzukaufen: Bei Breitband-Nutzern beträgt die Quote der Online-Shopper 57 Prozent.

 E-Commerce in Deutschland


Diskrepanz zwischen Online-Spendings & Klickraten

Dezember 27, 2008

Der Düsseldorfer Adserving Dienstleister ADITION technologies AG hat untersucht, ob die am häufigsten gebuchten Online-Werbeformate auch die mit der höchsten Click-Trough-Rate (CTR) sind. Die Untersuchung  ging über ein ganzes Jahr ( Oktober 2007 bis September 2008 ) und basiert auf durchschnittlich 5,5 bis 5 Milliarden Ads renommierter Kunden.

Das Ergebnis ist bemerkenswert: CTR und Buchungen unterscheiden sich erheblich. Leaderboard-Banner (728 x 90) werden zwar am häufigsten gebucht (Anteil 14,1% der Spendings laut Nielsen Media Research für den Zeitraum Januar bis September 2008). Sie landen in der Untersuchtung von ADITION mit einer Klickrate von 0,127% jedoch nur auf Platz vier.

Bei den Werbespendings landen die Wallpaper mit 8,3% Anteil auf Platz drei, bei den Klickraten mit 0,578% jedoch auf Platz eins. Unabhängig vom Format stellte man bei der Untersuchung fest, das die Klickraten für säntliche Werbeformate im Verlauf der Untersuchung tendentiell abnehmen.

Hier die Klickraten (Monatsdurchschnitt) der Untersuchung im Überblick:

Wallpaper: CTR 0,578%

Medium Rectangle (300 x 250 Pixel): CTR 0,243%

Fullsize Banner (468 x 60 Pixel): CTR 0,156%                 

Leaderboard (728 x 90 Pixel): CTR 0,127%

Skyscraper (120 x 600 Pixel): CTR 0,122%

Fazit: Zwischen Buchungen und tatsächlichen Klickraten ist eine erhebliche Diskrepanz. Außerdem sinden in der Tendenz alle Klickraten für die untersuchten Formate.

Quelle: ADITION technologies AG, Pressemeldung