d3con – Data Driven Display Advertising Conference

Januar 4, 2013

Die d3con ist die größte Konferenz in Deutschland zum Thema Data Driven Display Advertising. Am 20. Februar 2013 werden bis zu 700 Teilnehmer im Börsensaal der Handelskammer Hamburg ewartet. Themen sind unter anderem Real Time Bidding, Targeting, Trading Desks, DSPs, DMPs und SSPs.

Impressionen von der d3con 2012

Programm (Auszug)

Die Veranstaltung gliedert sich in zwei parallel stattfinde Vortragsreihen, einen Advertiser Track und einen Publisher/Vermarkter Track. Zu den Speaker und Themen gehören unter anderem:

  • Advertiser Praxis: Data Driven Display aus Sicht der Werbetreibenden
    Dr. Florian Heinemann, Project A Ventures
  • Logistik und Qualität: Wie gestaltet sich der Wettbewerbsvorteil für digitale Medien
    Matthias Ehrlich, United Internet Media / BVDW Vizepräsident
  • Mehrwerte für Kampagnen durch Drittanbieter-Targetingdaten
    Stephan Noller, nugg.ad; Sven Bagemihl, Adnologies; Christian Vennemann, Bertelsmann AZ Direct; Robert Lang, Criteo
  • User Journey Tracking 2013
    Dimitrios Haratsis, Adclear; Thomas Servatius, Exactag; Claus Welther, DocMorris; Wolfhart Fröhlich, IntelliAd; Holger Mews, Adobe
  • Ad Networks und Vermarkter Panel – Wohin geht die Reise für den klassischen Vermarkter?
    Andreas Heintze,Valueclick; Steffen Hopf, Specific Media; Torsten Engelken, Adpepper; Andreas Küenle, Netpoint Media; Matthias Pantke, AdScale
  • Cross-Kanal-Werbewirkung – die Welt ist keine Badewanne
    Prof. Dr. Burkhardt Funk; Leuphana Universität Lüneburg

Die Tickets kosten ab 399 EUR inkl. USt., hier geht es zur Ameldung

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Digitales Dialogmarketing: Tipping Point erreicht

September 19, 2010

Die United Internet Media AG gab diese Woche bekannt, das sie mit dem Tochterunternehmen United Internet Dialog GmbH in den Wachstumsmarkt Digitales Dialogmarketing einsteigt. Dazu werden bereits bestehende Dialogmarketing-Units und -Produktlinien sowie künftige Engagements in dem neu gegründeten Dialogmarketing-Geschäftsbereich gebündelt, in dem bereits zum Start über 40 Mitarbeiter beschäftigt werden.

Zwei Drittel aller Aufwendungen für Marketing und Werbung entfielen im vergangenen Jahr auf Dialogmarketing-Maßnahmen, deren Volumen sich auf 23 Milliarden Euro belief (Quelle: Deutscher Dialog Marketing Monitor 2010).

Noch fließt davon nur ein marginaler Teil in digitale Kanäle und Instrumente, der anhaltende Effizienzdruck lässt aber bereits jetzt erkennen, dass umfangreiche Marktanteile aufgrund umfassender Kostenvorteile zur digitalen Substitution anstehen.

Laut Matthias Ehrlich befindet sich der Markt für Dialogmarketing derzeit am Tipping Point, jetzt beschleunige sich der Switch von Print zu Online, d.h. es kommt zur Digitalisierung des Dialogmarketing.

So seien im Jahr 2009 in Deutschland 2,2 Milliarden EUR weniger in Printmailings investiert worden. Das Wachstum im E-Mail Marketing habe 0,3 Milliarden EUR betragen. Das sei ein Umtauschverhältnis von fast 1:10. Matthias Ehrlich dazu: „Digitalisierung vernichtet Werte“.

Das neue Unternehmen hat gegenüber vielen Mitbewerbern den USP, dass man mit WEB.DE, GMX und 1&1 über 28 Millionen digitalen Postfächer verfügt. Zum Lösungsspektrum gehören Neukundengewinnung und Bestandskundenmanagement. Laut Matthias Ehrlich soll die Tochtergesellschaft United Internet Dialog GmbH innerhalb von vier Jahren die Größe der United Internet Media AG erreichen.

Quelle: Pressemeldung (13.09.10), Pressekonferenz United Internet Media (15.09.2010)

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Online-Marketing Gipfel 2010

März 1, 2010

Der Online-Marketing Gipfel 2010 wird am 19. und 20. April 2010 in Köln ausgerichtet. Zu den Themen der Fachkonferenz gehören: Social Media Marketing, E-Mail-Marketing, Twitter & Blogs, Targeting, Mobile Marketing & Video, Suchmaschinenmarketing & Usability, Web-Controlling & Web-Monitoring.

Moderator der Veranstaltung ist Thomas Knüwer, ehemaliger Handelsblatt-Redakteur Blogger und Gründer der Social Media Agentur kpunkt null.

Zu den zahlreichen Referenten gehören unter anderen: Tina Beuchler, Nestlé Deutschland; Thomas De Buhr, Google Germany; Klaus Ebert, Axel Springer; Matthias Ehrlich, United Internet Media; Robert Fahle, RTL interactive; Carmen Hillebrand, Vodafone Deutschland; Dr. Sven Hirsch, Z_punkt The Foresight Company; Amir Kassaei, Doyle Dane Bernbach Group; Mark Kelleher, BBC; Uwe Knaus, Daimler; Carsten Ludowig, XING; Sven Markschläger; Mast-Jägermeister; Tim Meier, BACARDI; Sven Scheffler, Handelsblatt Online; Matthias Schmidt, Scholz & Friends Group; Claudia Sommer, Greenpeace; Carsten Thierbach, neckermann.de; Dr. Torsten Wingenter, Deutsche Lufthansa; Jens Winnemann, Karlsberg Brauerei; Jörg Ziesche, ING DiBa.

Parallel dazu findet die Fachausstellung „Online Business Forum“ statt. Dort stellen Dienstleister ihre Lösungsansätze zu den Themen E-Mail-Marketing, Affiliate Markteting, Virales Marketing, eCRM, Mobile Marketing, Bewegtbild / Web-TV, Suchmaschinenmarketing, Targeting und Webcontrolling / -monitoring vor.

www.managementforum.com/online-marketing

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Preisverfall bei Display-Werbung

Dezember 12, 2009

Im Jahr 2009 sind laut Matthias Ehrlich, Vorstand United Internet Media AG, die Preise für Display-Werbung zwischen 25 und 30 Prozent gesunken. Für 2010 rechnet er mit  weiter sinkenden Preise zwischen 15 und 25 Prozent. Ursache dafür sehen viele Medienmanager in der Verhandlungsmacht der großen Mediaagenturen. Im Jahr 2009 betrug der Online-Werbemarkt netto etwa 2,3 Milliarden Euro. Der Anteil von Suchmaschinen beträgt daran ca. 1,5 Milliarden Euro.

Matthias Ehrlich vertritt die Meinung, das Werbung auch wirkt, wenn man nicht darauf klickt. Display-Werbung kümmere sich um das erste „A“ und das „I“ der alten AIDA-Formel (Attention, Interest, Desire, Action). Der Fokus beim Keyword-Advertising liege dagegen beim letzten A. Durch den großen Erfolg des Keywod-Advertising schauen allen noch nur auf das letze A.  Es sei falsch, Display-Werbung mit Keyword-Advertising zu vergleichen. Bei Display-Werbung im Internet gelten die gleichen Mechanismen wie bei der klassichen Print-Werbung.

Quelle: HORIZONT 49/2009 vom 3. Dezember 2009, Seiten 1 & 4

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Online-Portale & Online-Werbung

November 15, 2009

„Flaggschiffe im Netz. Potenziale und Optionen im Online-Portalgeschäft“ hieß eine Veranstaltung der Medientage München am 29.10.2009.

Einführung:
Michael Konitzer, Principal Consultant Ray Sono, München

Podiumsdiskussion:
Ralf Baumann, Senior Vice President Portal t-online.de, Deutsche Telekom, Products & Innovation, Darmstadt
Matthias Ehrlich, Vorstand United Internet Media, München
Michael Konitzer, Principal Consultant Ray Sono, München
Christoph Schuh, Vorstand Marketing & Sales, Tomorrow Focus, München
Terry von Bibra, Geschäftsführer Yahoo! Deutschland & Vice President Advertising Marketplaces Yahoo! Europe, München

Moderation:
Dominik Grollmann, Chefredakteur Internet World Business, München

Zentrale Punkte:
Michael Konitzer zeigte in seiner Einführungs-Präsentation den Shift von der Provider-Zentrierung zur User-Zentrierung. Oder anders ausgedrückt: Ein Paradigmenwechsel  von der Medien-Zentrierung zur Ego-Zentrierung. Er zitiert den bekannten Satz „Wenn eine Nachricht wirklich wichtig ist, dann findet Sie den Weg zu mir“ und modifiziert ihn zu „Wenn ein Produkt attraktiv für mich ist, dann findet es den Weg zu mir.“.  

Weitere wichtige Eckpunkte seiner Präsentation: „Personal micro news“ sind ein wichtiger Trend. Das alte Anzeigenmodell hat ausgedient, d.h. das Top-down Prinzip fuktioniert nicht mehr. Aus Portalen werden künftig „Business Intelligence Portale“. Während der Podiumsdiskussion streut er die aus meiner Sicht entscheidende Bemerkung ein, dass Online auf niedrigen Niveau z.B. 20% gewinne, während Print auf hohem Niveau z.B. 20% verliere. Folge: Normale Werbeausgaben sinken und die Gelder fließen stärker in die eigenen Webpräsenzen der Unternehmen.

Ralf Baumann, der sich selbst als „Facebook addicted“ bezeichnet, erläutert, dass vor etwa drei Jahren 60% der T-Online Portal Nutzer über den Access der Telekom kamen. Heute seien es nur noch etwa 30%. Die hohe Reichweite sieht er als eine gute Basis für den Portal-Umbau. Seines Erachtens ist vieles zu früh für den Massemarkt. T-Online erreiche in diesem Zusammenhang nicht die „Front-Runner“. Bei T-Online sieht er selbst zwei Zielgruppen-Lücken: die ganz Jungen und die ganz Alten. Ein wichtiger Wunsch der User sei, das man lokaler werde. Deshalb ist das Thema IP-Targeting von hoher Bedeutung für T-Online. Ähnlich gilt das auch für Web-TV.

Matthias Ehrlich ist der Meinung das Social Media nicht der Killer von E-Mail ist – obwohl man das oft höre. Wichtig sei die hohe Nutzungsfrequenz von E-Mail. Für ihn ist die Frage bedeutet, wie man die Erlöse mit allen an der Wertschöpfung beteiligten Partner teilt.

Aus Sicht von Terry von Bibra ist Content sehr wichtig für das Online-Portalgeschäft. Christoph Schuh sieht gar ein Revival des Thema Contents. Wichtig ist vor allem qualitativer Content – der muss jedoch kein „redaktioneller Content“ sein, sondern kann von den Usern kommen.  Die Kombination einer vertrauten Marke zusammen mit „Stticky Content funktioniert – Beispiel focus.de. Die Kunst bestehe darin, den Content kostengünstiger als früher zu erzeugen. Das Thema Leistungsschutzrecht ist ihm ebenfalls wichtig. Interessant auch seine Aussage, das dieses Jahr focus.de profitabel produiziert wird. Für das mobile Internet ist für ihn der Nutzungsdurchbruch bereits vollzogen, wie er an der Nutzung von focus.de sehen kann.

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