Preisverfall bei Display-Werbung

Im Jahr 2009 sind laut Matthias Ehrlich, Vorstand United Internet Media AG, die Preise für Display-Werbung zwischen 25 und 30 Prozent gesunken. Für 2010 rechnet er mit  weiter sinkenden Preise zwischen 15 und 25 Prozent. Ursache dafür sehen viele Medienmanager in der Verhandlungsmacht der großen Mediaagenturen. Im Jahr 2009 betrug der Online-Werbemarkt netto etwa 2,3 Milliarden Euro. Der Anteil von Suchmaschinen beträgt daran ca. 1,5 Milliarden Euro.

Matthias Ehrlich vertritt die Meinung, das Werbung auch wirkt, wenn man nicht darauf klickt. Display-Werbung kümmere sich um das erste „A“ und das „I“ der alten AIDA-Formel (Attention, Interest, Desire, Action). Der Fokus beim Keyword-Advertising liege dagegen beim letzten A. Durch den großen Erfolg des Keywod-Advertising schauen allen noch nur auf das letze A.  Es sei falsch, Display-Werbung mit Keyword-Advertising zu vergleichen. Bei Display-Werbung im Internet gelten die gleichen Mechanismen wie bei der klassichen Print-Werbung.

Quelle: HORIZONT 49/2009 vom 3. Dezember 2009, Seiten 1 & 4

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Eine Antwort zu Preisverfall bei Display-Werbung

  1. peter b. sagt:

    Bin auch der Meinung dass bei Display-Werbung im Internet die gleichen Mechanismen wie bei der klassischen Print-Werbung gelten. Dein Artikel hat mir sehr gut gefallen. Danke dafür!

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