Deutscher Direktmarketing Kongress 2011

Februar 6, 2011

Deutscher Direktmarketing Kongress: Am 9. und 10. Februar 2011 findet im Dorint Pallas Hotel Wiesbaden, der Deutsche Direktmarketing Kongress 2011 statt.

Die zentralen Themenfelder sind in diesem Jahr:

  • Direktmarketing 2011 – Status Quo, Trends, Entwicklungen und Perspektiven: Welche Veränderungen im Kundenverhalten und in den Medien erwarten uns?
  • B2B-Kommunikation – Was macht crossmediale Strategien erfolgreich?
  • Direktmarketing in digitalen Zeiten – YouTube, Facebook, Twitter und dann? Wie werden wir morgen mit dem Kunden kommunizieren?
  • Marke im Dialog – Wie verändert sich die Markenführung?
  • Kundenbindung 2.0 – Vom „filetierten“ Kunden zum integrierten Relationship-Management
  • Von iPad App bis Corporate Publishing – Der erfolgreiche Kundendialog im Distanzhandel
  • Targeting und Behavioral Advertisement – Mehr Effizienz im Kundendialog
  • Mobile Marketing und Location Based Services – Welche Strategien sind erfolgreich? Was macht mobiles Couponing erfolgreich?
  • QR-Code Branding – Markenimages zwischen Kreativität und Technologie
  • Corporate Blogs – Neue Wege in der B2B-Kommunikation
  • Direct Marketing Visions – Wie wird Web 3.0 das Direktmarketing verändern?

Zu den Referenten gehören unter anderem:

  • Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer, Professor für Marketing, Hochschule für Wirtschaft und Recht
  • Florian Gmeinwieser, Geschäftsleitung PLAN.NET mobile Mediaspezialagentur für interaktive Kommunikation GmbH & Co.KG
  • Jürgen Seitz, Geschäftsführer, United Internet Dialog GmbH
  • Olaf Kolbrück, Redaktion, HORIZONT
  • Oliver Stalp, Head of eBusiness Development, T-MobileDeutschland GmbH
  • Dirk Schallhorn, Leiter Internet-Marketing, ERGO Versicherungsgruppe AG
  • Stephan Noller, CEO, Nugg Ad
  • Dr. Marcus Rodermann, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb, Heinrich Heine GmbH
  • Martin Nitsche, Leiter Marketing Privat- und Geschäftskunden, Commerzbank AG
  • Stephan Steigleder, Director Digital Media, Universal Music GmbH
  • Bettina Peetz, Geschäftsleitung, Jako-o GmbH
  • Susanne Merbold, Senior Marketing Manager GLR, Getty Images Deutschland DevCo GmbH
  • Giuseppe Fiordispina, Head of Brand Marketing Com., Fiat Group Automobiles Germany AG
  • Dr. Dietmar Geppert, Leitung Marketing, CRM & Direct Sales, A.T.U Handels GmbH & Co. KG

Quelle: Deutscher Direktmarketing Kongress 2011

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Social Media Werbung: Studie zur Budgetverteilung

Februar 6, 2011

Social Media Werbung: In der Studie „Worldwide Social Network Ad Spending: 2011 Outlook“ wird Facebook für dieses Jahr ein Werbeumsatz von 4 ,05 Milliarden US-$ prognostiziert. Für das Jahr 2012 beträgt die Schätzung 5,74 Millarden US-$. Für Twitter werden 150 Millionen US-$ im Jahr 2011 und 250 Millionen US-$ im Jahr 2012 vorhergesagt.

Insgesamt werden für 2011 weltweite Social Media Werbeumsätze von knapp 6 Milliarden US-$ prognostiziert, wovon 3,1 Milliarden US-$ auf die USA entfallen. Der prognostizierte Weltmarktanteil von Facebook im Jahr 2011 liegt demnach bei 68%.

Quelle: eMarketer

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Erfolgsfaktoren von Social Media Marketing

Dezember 12, 2010

Die Marktforscher von Firefly Millward Brown eruieren in einer aktuellen Studie die Erfolgsfaktoren von Social Media Marketing. Es zeigt sich, dass viele Unternehmen Social Media noch nicht strukturell in ihrer Organisation verankert haben. Häufig gibt es keinen dezidierten Ansprechpartner. Social Media passt oft nicht zu den bisher gängigen Strukturen und Ansätzen der Markenkommunikation.

Einige Marken befürchten, dass ihnen die passenden Inhalte für Social Media fehlen, andere geben an, ihnen mangele es am grundsätzlichen Verständnis für Nutzer, Plattformen und Verhaltensregeln in sozialen Netzwerken.  

Zwei typische Herangehensweisen haben sich herausgebildet, die sich beide negativ auf die Marke auswirken können:

1. Entzieht sich eine Marke Social Media, kann sich dies negativ auf Aktualität und Relevanz für bestimmte Zielgruppen auswirken.

2. In sozialen Netzwerken ohne entsprechende Kenntnisse aktiv zu sein, kann große Probleme hervorrufen. Dies gilt insbesondere, wenn traditionelle Marketingansätze auf Social Media übertragen werden.

Grundsätzlich fordern User in sozialen Netzwerken, dass sich Marken ähnlich wie befreundete Kontakte verhalten. Marken, die zum Beispiel auf Facebook aktiv sind, sollten User nicht in ihrem Nutzungsverhalten beeinträchtigen, indem sie beispielsweise Werbung schalten, die lediglich den Eindruck erweckt, man wolle Usern Produkte oder Leistungen aufzwängen bzw. sie zum Kauf animieren wie beim Online Shopping.  Es geht vielmehr um nachhaltiges Interesse und belastbare Beziehungen.

User werden extrovertierter, sie teilen mehr über ihre Persönlichkeit im Social Web mit – „too much information“ gibt es nicht mehr. Im Gegensatz dazu werden sie zunehmend sensibler im Umgang mit Daten wie Geburtsdatum oder Postanschrift. Der Grund: User haben Angst von Werbetreibenden ausgenutzt zu werden, wenn sie derartige persönliche Informationen preisgeben.

Für Marken im Bereich Social Media konnten drei Erfolgsfakotren identifiziert werden:

  • Agieren Sie als Freund, nicht als Unternehmen im Social Web
  • Bauen Sie Beziehungen zu Konsumenten auf, versuchen Sie nicht Ihre Produkte und Leistungen zu verkaufen.
  • Stichwort Struktur – denken Sie an Communities, nicht an eine typische Shopping-Plattform.

Für die Studie wurden Personen zwischen 18 und 50 Jahren aus 15 Ländern (Australien, Brasilien, China, Indien, Indonesien, Kolumbien, Niederlande, Singapur, Spanien, Südafrika, Thailand, Tschechische Republik, UK, USA und Vietnam) befragt und entsprechend ihrer Nutzung von Social Media (hoch vs. gering) in zwei Gruppen unterteilt. Die Rekrutierung fand sowohl online als auch offline statt.

Quelle: Firefly Millward Brown

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Social Media Marketing Rap

November 7, 2010

Der „SEO Rapper“ erklärt Social Media Marketing in einem etwas anderen Stil als üblich.

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Luxusmarken auf Facebook

November 6, 2010

Die Luxusmarke Burberry hat auf Facebook über 2,60  Millionen Fans und ist damit die Luxusmarke mit den meisten Fans. Gucci hat 2,46 Mio., Chanel 2,13 Mio., Ralph Lauren 1,68 Mio., Dolce & Gabana 1,54 Mio., Louis Vuitton 1,55 Mio., Coach 1,2 Mio, Swarovski 0,71 Mio und Prada 0,61 Mio. Fans (Stand 06.11.2010).

Bei der britischen Traditionsmarke Burberry können Mitglieder können auf der facebook-Page dem CCO Christopher Bailey direkt Fragen zur Marke stellen und erhalten als Einblick in die neue Trends und Kollektionen. Bailey nutzt zudem die Gelegenheit und wendet sich regelmäßig mit Videobotschaften an die Fans. Das Time-Magazin hat das Engagement Burberrys im Online-Bereich als beispielhaft gewürdigt.  Neben der interaktiven Facebook-Seite bietet die Marke auch Livestreams ausgewählter Modenschauen an.

Beim zweiten „Digital IQ Index der Luxsmarken„, der von „L2 – dem Think Tank for Digital Innovation“ veröffentlicht wurde, hat dagegen die Luxusmarke Coach die Nase vorn.

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European Social Media Conference

Oktober 22, 2010

European Social Media Conference: Am 30. November und 1. Dezember 2010 wird im Marriott Hotel, Frankfurt, über Social Media und Social Commerce konferiert. Die zentralen Themen werden sein:

  • Social Media und Social Commerce in Europa – Was sind die aktuellen Trends und Zukunftsperspektiven?
  • Brands go social – Wie europäische Unternehmen mit Blogs, Twitter, Facebook & Co. aktuell die Markenbekanntheit steigern
  • Social Media Mix – Was ist das richtige Medium für verschiedene Kunden, Länder und Zielgruppen?
  • Facebook-Kosmos – Wie Sie das weltweite Social Web für Ihre Business-Ziele nutzen können
  • Social Media im Marketing-Mix – Nationale und internationale Erfolgsstrategien mit Facebook, Twitter, Youtube & Co.
  • Social Media Governance – Die Schwachstelle in vielen Unternehmen: Worauf Sie achten müssen
  • Der Rechtsrahmen für Social Media auf dem internationalen Parkett
  • Zielgruppe Frauen – Das Social Web wird weiblich
  • The Future of Social

Zu den Referenten gehören unter anderem:

Ossi Urchs, Internet-Guru, F.F.T. MedienAgentur; Olaf Siemen, Account Director Deutschland, Lightspeed Research; Felix Stöckle, Managing Director, Landor Associates GmbH; Mathias Sinn, Managing Director, Neue Digitale/razorfish; Stefan Zilch, Sales Director D-A-CH, MySpace; David Plättner, PR & Social Media, Honda & Alex Kahl, Blogger; Ulrich Proeschel, Brand Director, TBWA/ Europe; Frederik Tautz, Business Director Consumer Goods, Ketchum Pleon; Benjamin Möhlenhoff , Social Media Specialist, Eprofessional GmbH; Andrea Juchem, Geschäftsführerin, Juchem GmbH; Jens Müller vom Feld, Vice President Customer Service, Deutsche Post AG; Dr. Andreas Bersch, Geschäftsführer und Autor, Berliner Brandung GmbH/facebookbiz.com; Thomas Brandhoff , Managing Director, sociomantic labs; Ibrahim Evsan, Vordenker für Social Media und Gründer von sevenload und united Prototype; David Eriksson, CEO/Creative Director, North Kingdom Design & Communication AB.

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Social Media Trendprognosen

Oktober 10, 2010

Trendsspotting MarketResearch hat die Prognosen zahlreicher Marketingexperten zum Thema Social Media gesammelt und in eine Präsentation gepackt.

Die sechs Kerntreiber bei den Social Media Trends sind demnach:
1. Mobile, 2. Location, 3. Transparenz, 4. Messbarkeit, 5. ROI und 6. Privatsphäre.

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Augmented Reality Marketing

September 26, 2010

Augmented Reality Marketing und seine Möglichkeiten für das Marketing sind Gegenstand des Spezial-Blogs AugmentedRealityBiz.com. Nachfolgend einige Links zu ausgewählten Artikel, die das Potential von Augmentred Reality Marketing zeigen.

Virtuelle Schmetterlinge als Coupons
Facebook & Augmented Reality?
Augmented Reality: Paid Content
Augmented Reality, Geotagging & Datenschutz
Augmented Reality Marketing & Games

Update (04.11.2010):
Augmented Reality Marketing: Mehrwert für Marken?


Allianz: Verzehnfachung der Online-Werbespendings

September 19, 2010

Mein persönliches Highlight auf der dmexco 2010 war die Veranstaltung „The Media Debate: Future Media Map – shifting the budgets“ in der Debate Hall am 16.09.2010.

Dort gab Dr. Christian Deuringer, Head of Global Brand Management bei der Allianz, bekannt, dass die Allianz künftig 25 Prozent des Werbebudgets in Online investieren will – bislang waren es 2 bis 3 Prozent. Das entspricht ungefähr einer Verzehnfachung. Grund dafür sei, dass man die geänderte Mediennutzung der Kunden reflektieren müsse.

Weitere Teilnehmer der Diskussion waren: Manfred Kluge, CEO, Omnicon Media Group Germany; Thomas Wagner, Chairman and Managing Director, Seven One Media und Christoph Schuh, CEO Marketing & Sales, Tomorrow Focus. Moderiert wurde von Wolfram Kons.

Die Ankündigung von Dr. Christian Deuringer passt zum aktuellen OVK Online-Report, der ebenfalls zur dmexco veröffentlicht wurde.  

Demnach wird der deutsche Online-Werbemarkt 2010 um 19 Prozent  wachsen. Das kumulierte Gesamtmarktvolumen aus klassischer Online Display-Werbung, Suchwortmarketing und Affiliate entspräche dann einer Bruttosteigerung der Online-Werbung in Deutschland von 4,3 Milliarden EUR  in 2009 auf 5,1 Milliarden EUR in 2010.

Zum Vergrößen bitte anklicken

Der komplette OVK Online-Report 2010/02  ist als kostenloses PDF-Dokument erhältlich.

Quellen: dmexco, OVK Online-Report 2010/02

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Digitales Dialogmarketing: Tipping Point erreicht

September 19, 2010

Die United Internet Media AG gab diese Woche bekannt, das sie mit dem Tochterunternehmen United Internet Dialog GmbH in den Wachstumsmarkt Digitales Dialogmarketing einsteigt. Dazu werden bereits bestehende Dialogmarketing-Units und -Produktlinien sowie künftige Engagements in dem neu gegründeten Dialogmarketing-Geschäftsbereich gebündelt, in dem bereits zum Start über 40 Mitarbeiter beschäftigt werden.

Zwei Drittel aller Aufwendungen für Marketing und Werbung entfielen im vergangenen Jahr auf Dialogmarketing-Maßnahmen, deren Volumen sich auf 23 Milliarden Euro belief (Quelle: Deutscher Dialog Marketing Monitor 2010).

Noch fließt davon nur ein marginaler Teil in digitale Kanäle und Instrumente, der anhaltende Effizienzdruck lässt aber bereits jetzt erkennen, dass umfangreiche Marktanteile aufgrund umfassender Kostenvorteile zur digitalen Substitution anstehen.

Laut Matthias Ehrlich befindet sich der Markt für Dialogmarketing derzeit am Tipping Point, jetzt beschleunige sich der Switch von Print zu Online, d.h. es kommt zur Digitalisierung des Dialogmarketing.

So seien im Jahr 2009 in Deutschland 2,2 Milliarden EUR weniger in Printmailings investiert worden. Das Wachstum im E-Mail Marketing habe 0,3 Milliarden EUR betragen. Das sei ein Umtauschverhältnis von fast 1:10. Matthias Ehrlich dazu: „Digitalisierung vernichtet Werte“.

Das neue Unternehmen hat gegenüber vielen Mitbewerbern den USP, dass man mit WEB.DE, GMX und 1&1 über 28 Millionen digitalen Postfächer verfügt. Zum Lösungsspektrum gehören Neukundengewinnung und Bestandskundenmanagement. Laut Matthias Ehrlich soll die Tochtergesellschaft United Internet Dialog GmbH innerhalb von vier Jahren die Größe der United Internet Media AG erreichen.

Quelle: Pressemeldung (13.09.10), Pressekonferenz United Internet Media (15.09.2010)

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