Social Commerce Summit 2011

Juni 16, 2011

Social Commerce Summit 2011: Am 21. und 22. Juni 2011 steht auf dem ersten Social Commerce Summit in Wiesbaden der F-Commerce im Fokus.

Themenschwerpunkte:

  • Selling with Social Media – Einkaufen mit Freunden als neue Erlösquelle oder Tool zur Markenbindung?
  • Show me the Money – Erfolgsbeispiele aus dem In- und Ausland
  • Deals, Places & Co. – Wie Marken auf einen Schlag Zugang zu Millionen von Nutzern erhalten
  • Mobile Couponing – Lokale Schnäppchen und Deals für die junge, web-affi ne Zielgruppe als Treiber für den stationären Handel
  • Spielend zu mehr Umsatz – Wie der Gamification-Hype um Spiele, wie Farmville und Foursquare auch zum Umsatzbooster für Ihren Online-Shop wird
  • Empfehlungsmarketing im E-Commerce – Was steckt hinter der neuen Macht der Verbraucher?
  • Social Shopping for Engaged Consumers – Wieviel Interaktion will der Kunde?
  • The Future of Shopping Clubs – Verkaufen im Community-Zeitalter als Dauerbrenner im E-Commerce
  • Social Crowdsourcing and User Generated Products – Die Community auf dem Weg von Markenträgern zu Markenmachern

Referenten (u.a.):
Dr. Paul Marsden, Syzygy Group; Sebastian Schmidt, Groupon; Sven Bagemihl, VZ-Netzwerke; Christopher Maaß, brands4friends.de; Daniela Block, XING; Thorben Fasching, Director Marketing & User Experience, hmmh multimediahaus; Christian Clawien, Head of Social & Emerging Media, Interone; Prof. Dr. Manfred P. Zilling, Professor für Wirtschaftsinformatik, Private Hochschule Göttingen

Quelle: Social Commerce Summit 2011

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Facebook Questions: Crowdsourcing wird sozial

Juli 29, 2010

Facebook Questions ist eine gestern neu eingeführte Funktion bei Facebook, die sich derzeit im Beta-Test befindet und nur für einen kleinen Prozentsatz an Nutzern verfügbar ist. Facebook steigt damit in das Questions & Answer (Q&A) Business ein. Bekanntester Anbieter im Q&A Segment ist derzeit vermutlich Yahoo! Answers.

Facebook-Nutzer sollen mit Facebook Questions auf das Wissen der mittlerweile 500 Millionen Mitglieder zurückgreifen. Dazu klickt man einfach auf „Ask Questions“ und gibt seine Frage ein. Anschließend hat man die Möglichkeit noch ein Foto zur Frage upzuloaden. Darüber hinaus kann man noch eine Abstimmung zum Thema initieren, also Antworten zur Auswahl vorgeben. Die Frage ist dann für die gesamte Facebook Community sichtbar. Dadurch das die Fragen nicht nur die Freunde sehen, sondern auch die Freunde der Freunde usw. erhält man vermutlich recht personalisierte Antworten. Facebook Questions ist Crowsourcing mit sozialen Aspekten, d.h. eine Art personalisiertes Crowdsourcing.

Damit die Fragen möglichst relevanten Personen angezeigt werden, kann man die Fragen verschlagworten, d.h. Tags vergeben – so wie z.B. bei Blogeinträgen am Ende des Artikels. Durch die Tags kann Facebook die Fragen denjenigen Personen anzeigen, die ihr Interesse für das Thema bekundet haben.

Facebook Questions hat gegenüber anderen Q&A Anbietern den Vorteil, das die Fragen mit den Userprofilen bei Facebook vernetzt sind. Darüber hinaus wiederholen sich bei Yahoo! Answers die Fragen & Antworten stetig. Es gibt kein leicht benutzbares Archiv, keine transparente Historie.

Facebook dagegen nutzt Tags, um die Fragen & Antworten zu klassifizieren und zu ordnen. Dadurch wird es vermutlich weniger Redundanz geben und die Inhalte sind einfach aufzufinden. Facebook Questions wird eher in die Richtung von Stack Overflow gehen, dort sind die Vorteile des Taggings gut ersichtlich.

Online Marketing Manager sollten Facebook Questions beobachten, auch wenn es zum Start vermutlich den ein oder anderen Bug haben wird. Der „Entwickler“ von Facebook Questions ist übrigens Blake Ross, einer der „Co-Founder“ des Firefox Browser und heute „Director of product management“ bei Facebook.

Die entscheidende Frage ist jedoch: Was passiert, wenn für Facebook Questions eine Application Programming Interface (API) verfügbar ist. Werden dann Unternehmen mit automatisch generierten Fragen Unmengen an PR-Spam erzeugen und viral in Facebook verbreiten? Diese Herausforderung wird Facebook im Vorfeld lösen müssen.

Quelle: Facebook Blog

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